Habitat / Vorkommen
Andersoni sind
endemisch in der Laguna en Zacapú sowie in einem kleinen Zufluss. Sie
stellen eher geringe Anforderungen an ihren Lebensraum, am besten
gefällt es den Andersoni in kühlen, salzarmen und sauerstoffreichen
Gewässern.
Der Lake Zacapú (19°50'N
101°47'W) ist ein kleiner See in der Nähe von
Zacapú.
Diese
Stadt gilt als die erste Siedlung des Purépecha-Volkes, welches später
das gesamte Land des heutigen Michoacán sowie Teile von Guanajuato und
Querétaro besiedelte. Während der Kolonialzeit ernannten die Spanier sie
zur "Republik der Indios" und übergaben sie als Encomienda (Landbesitz)
an Hernando Jeréz. Zacapú war ein Zentrum wichtiger Kämpfe während des
Unabhängigkeitskrieges. Heute ist es ein wichtiges Zentrum für
Landwirtschaft, Handel und Industrie. Die Temperaturen liegen zwischen
einem Maximum von 25 °C sowie einem Minimum von 8°C. Die Einwohnerzahl
von Zacapú beträgt etwa 50.400 innerhalb ihrer etwa 70.600 Einwohner
zählenden Großgemeinde. (Ursprünglicher Name Tzacapo Tacanendam, ins
Spanische übersetzt als "Lugar de Piedras" oder "Place of Stones" in
englischer Sprache). Die Gemeinde hat eine Gesamtfläche von 455,96 km.

Die Größe des Sees beträgt nur 39.96 ha innerhalb einer Fläche von ca.
500 x 500 m, bei einer nicht genau bekannten Tiefe. Das Wasser ist
morastisch, undurchsichtig und hat eine graue Färbung. Der See befindet sich
auf einer Höhe von 1990 Metern über dem Meeresspiegel innerhalb der
Mesa Central, einem Teil von Mexiko, in einem Gebiet, wo viele neotene
Ambystoma Arten beheimatet sind. Die Temperatur des Sees ist gemäßigt,
bei einem niedrigen Salzgehalt. Gespeist wird er aus einem einzigen
Zufluss, der vom Patzcuro-See zum Zacapú-See fließt. In der Natur kommen
meist nur neotene Exemplare vor. Die in der Literatur genannte
Körperlänge von "bis zu 21,4 cm" können wir nicht bestätigen. Unsere Tiere,
knapp über ein halbes Jahr alt, sind alle - und teilweise deutlich -
darüber.
Biotopbeschreibung:
Offenes Wasser mit
Schilf umgeben. Morastiges Gebiet mit Treibsand, das durch die
unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten gefährlich zu begehen ist. Das
Wasser ist schwach braun-gelb gefärbt und ziemlich klar. Der Bodengrund
besteht aus schlammigem Torf. Auffällig ist der niedrige Salzgehalt des
Sees. So liegt die Leitfähigkeit schwankend zwischen 150 - 170 µS/cm
(Microsiemens je Zentimeter) des Wassers.
Umgebungsbeschreibung:
In der Umgebung liegt
eine kleine Ziegelei, für die Lehm aus dem Zacapú-See entnommen wird, um
daraus Steine zu brennen. In einiger Entfernung befinden sich mehrere
Wohnhäuser. Im Folgenden einige Durchschnittswerte: